Meine Erfahrungen in Peru

(von Malte, 23.07.2016)

In zwei Wochen endet mein Einsatz in Peru, Piura. Meine Mitfreiwilligen und ich haben mitgeholfen, an einer Grundschule Englisch zu unterrichten und nach der Schule eine zweistündige Nachmittagsbetreuung zu organisieren. Die Arbeit hat sich während des ganzen Jahres nicht geändert, sehr wohl aber mein Umgang zur Arbeit und die Reaktionen meines Körpers auf die Arbeit. Während ich am Anfang jeden Tag erschöpft nach Hause kam und die Arbeit als sehr anstrengend empfand, ist sie jetzt deutlich einfacher und weniger kräftezehrend. 

 Mittlerweile weiß man was man in welcher Situation zu tun hat, man kennt einige Namen der Kinder, weiß welche Kinder Probleme machen und welche nicht und auch beim unterrichten kann man besser einschätzen wie viel Zeit man für welche Übungen braucht und welcher Schwierigkeitsgrad geeignet für welche Klasse ist. Auch im Privatleben habe ich/haben wir uns mittlerweile gut eingelebt, wir wissen jetzt wo man die günstigsten Bastelutensilien kaufen kann und auch wo es das beste Ceviche gibt. 

Für die letzten 2 Monate hier haben wir dann noch Hilfe in Form von zwei neuen Freiwillige aus Kanada bekommen, sie arbeiten das gleiche wie wir und haben noch mal einen frischen Wind und neue Ideen für die Nachmittagsbetreuung gebracht.

Abschließend ist zu sagen, auch wenn die Arbeit (unterrichten) nichts für mich ist, war es ein wundervolles und sehr lehrreiches Jahr und ich habe es keine Sekunde bereut nach Peru gegangen zu sein. Die Arbeit mit den Kindern ist eigentlich jeden Tag abwechslungsreich und spannend und man langweilt sich kaum.

Die Nachhaltigkeit des Projektes insbesondere durch die Finanzielle Unterstützung der Schüler und Studenten sowie die Microcredita sehe ich als gegeben, der Englischunterricht trägt zwar kaum Früchte  ist aber eine interessante Erfahrung für die Kinder, die Lehrer an der Schule und für uns. 

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