Englisch unterrichten in einem nepalesischen Bergdorf

(von Julia und Annabell, 22.12.2016)

Wir hatten uns in Kathmandu kennengelernt, da der Leiter der Partnerorganisation uns vorschlug, unsere Freiwilligenprogramme so zu ändern, dass wir sie gemeinsam machen konnten. So entschieden wir uns, einen Monat das Programm Unterricht in einem Bergdorf und den Rest unseres Aufenthaltes in einem Kinderheim in Pokhara zu verbringen, sodass wir beide Programme miterleben konnten. 

Als wir in Sundarbazar ankamen, empfing uns unsere Gastfamilie, die sich sehr herzlich um uns kümmern würde. In der Schule wurden wir vom Direktor empfangen, anschließend aber ins kalte Wasser geschmissen, da wir noch keinen Stundenplan und Bücher der verschiedenen Klassen hatten. So wurden wir von Klasse zu Klasse geschickt und mussten ein wenig improvisieren. Anfangs fiel das Ganze schwer, aber wir gewöhnten uns schnell an die Unterschiede zu den Schulen in Deutschland. Auch viele neue Freunde halfen uns bei den Unterrichtsvorbereitungen und allem möglichen anderem. Denn gegenüber von unserem Haus befindet sich ein kleiner Campus mit ca. 450 Studenten und so fanden wir schnell Anschluss. 

Generell sind alle Leute im Dorf sehr freundlich, wir wurden schon oft zum Teetrinken eingeladen. Unsere Gastfamilie hat auch eine kleine Farm, die wir sehr gerne nach der Schule besuchen, um dort ein wenig Zeit mit den Tieren zu verbringen. Die Kühe bescheren uns außerdem täglich frische Milch. Mittlerweile haben wir auch in der Schule einen festen Stundenplan: Wir übernehmen täglich den Englischunterricht der sechsten und siebten Klassen, die sehr interessiert sind. So haben wir eine feste Routine und können die Kinder gezielt auf ihre Prüfungen vorbereiten. Zudem helfen wir dem Computerlehrer in unseren Freistunden, die handgeschriebenen exams abzutippen.  Insgesamt eine sehr erfahrungsreiche Zeit, da hier alles sehr, sehr anders ist. 

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