Mein Monat in Thailand

(von Sabrina, 18.02.2017)

Mein Monat als Assistentin beim Englischunterrichten von Grundschulkindern in Chiang Rai war einer der Besten meines Lebens. Als ich in Chiang Rai ankam, wurde ich von meinem zuständigen Betreuer abgeholt, der mir gleich zu Beginn, mit seiner freundlichen und offenen Art die letzten, in mir schlummerten Ängste nahm. Wir gingen erst einmal shoppen, da mein Koffer nicht ankam. Anschließend ging es dann zu meinem neuen Zuhause. Dort warteten schon 13 Jugendliche auf meine Ankunft, die bereits schon seit 5 Monaten in Chiang Rai unterrichteten.

 Alles super nette Leute, mit denen ich viel Spaß hatte und die mir Chiang Rai mit seinen verschiedenen Ecken zeigten. Ich hatte ein großes Zimmer mit Kühlschrank, einem Van, Dusche mit heißem Wasser und moderne Möbelstücke. Etwas womit ich nicht gerechnet hatte. Auch die Küche war groß, sauber und geräumig. Ein positiver Eindruck! Hier würde ich mich wohl fühlen.

Mein Tagesablauf den Monat über sah so aus:

Morgens klingelte der Wecker um viertel vor sieben. Doch obwohl ich absolut kein Morgenmensch bin; in Thailand war ich es. Denn jeder Morgen war wunderschön. Wenn man im Freien seinen Kaffee trinkt und ein paar Toasts isst und einfach nur diese Ruhe genießen kann, direkt neben Palmen und der aufgehenden Sonne.

Gegen halb acht wurde ich dann immer von einer der Lehrerinnen abgeholt und wir fuhren gemeinsam zur Schule. Die Autofahrt war jedes Mal total interessant. Obwohl man sich nicht wirklich gut verständigen kann, entstand Kommunikation (nicht alle Lehrer der Schule können Englisch). Sei es über die Stadt oder das Erlernen von Thai Wörtern. Mit Händen, Füßen und den erlernten Sprachkenntnissen kann man sich immer mitteilen.

In der Schule gab es dann zu Beginn immer eine Morgenroutine. Alle Schüler versammelten sich auf der Wiese vor der Schule und man begann den Tag gemeinsam. Anschließend begann der Unterricht. Die Stunden dauerten jeweils 60 Minuten. In dieser Zeit wurde gelernt. Um halb 12 gab es dann immer Mittagessen mit anschließend einer Stunde zur freien Verfügung. In dieser Zeit spielten die Großen Fußball, die Mädels malten, machten sich Frisuren. Die Kindergartenkinder schliefen. Nach dieser Zeit ging es mit dem Unterricht weiter. Meistens wurde noch ein Film geschaut oder Spiele gespielt. Um 15:30 Uhr wurden die Schüler dann von ihren Eltern abgeholt. Gegen vier ging es dann auch für mich nach Hause.

Zu Beginn war es schwierig in diese Welt der Schule ein zu tauchen, da das Schulsystem anders ist, als das in Deutschland. Doch nach zwei Tagen hat man den Dreh raus und hat unbeschreiblich viel Spaß mit den Kindern beim gemeinsamen Englisch lernen. Ob das ABC, Tiere oder Gefühlszustände, die Kinder saugen alles in sich auf und versuchen ihr Bestes. Mit Hilfe meiner Lehrerin konnte man sich auch Verständigen und ich konnte den Kleinen mein Wissen beibringen. Und nach weniger als einer Woche kann man dann auch die wichtigsten Thai- Sätze. Die Zeit in der Schule war einfach klasse, da Lehrer und Schüler nett sind und man so viel machen kann, da das spielerische Lernen im Vordergrund steht.

Außerhalb meiner Schulzeit gab es viel zu erkunden. Chiang Rai bietet viele tolle Sehenswürdigkeiten, die man auf keinen Fall verpassen darf! Sei es der große Buddha, der weiße Tempel oder einfach nur die vielen verschiedenen Märkte, an denen es alles gab, was man brauchen kann.

An den Wochenenden gingen wir oft zu verschiedenen Wasserfällen um uns etwas abzukühlen und die Natur zu genießen. Abends spielten wir Spiele, gingen in die Stadt oder schauten einen Film. Oft saßen wir auch einfach nur vor unserem Haus und genossen die Zeit.

Ich hatte das Glück, dass ein Festival in der Zeit war, in der ich in Chiang Rai war. Miterleben zu dürfen, wie dieses nette ruhige und hilfsbereite Volk mal so richtig auf den Putz haut war eine faszinierende Erfahrung. Allgemein ist das Land schon so faszinierend wegen seiner Einwohner. Man ist überall willkommen, alle sind mega freundlich, aber auf eine Art, die nicht aufgesetzt ist, sondern ehrlich und das macht Thailand zu etwas so besonderem.

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