Meine Zeit im Kinderheim in Kenia

(von Gabriella, 03.04.2018)

Ich bin gestern zurück nach Hause aus Kenia, aus Ruai angekommen, wo ich die letzten vier Wochen verbracht habe. Ich habe in einer Schule, die gleichzeitig auch als Waisenhaus funktioniert, gearbeitet. In zwei Klassen (Secondary School) habe ich Biologie unterrichtet. Meine Stunden waren immer am Vormittag, so am Nachmittag hatte ich immer Zeit die kleineren Kinder zu lehren, da sie nicht genug Lehrer und Lehrerinnen haben. Das habe ich hier zum ersten Mal erfahren, dass die Kinder extrem dankbar für das Unterrichten sind und wenn ich mich mit ihnen ein ganz wenig beschäftige, nehmen sie es als Belohnung.

Am Anfang war es schwierig, da ich niemand dort gekannt habe und dass ich die einzige Ausländerin und Freiwillige war. Aber dank der sorgfältigen Betreuung meiner Gastfamilie, habe ich mich bald wie zu Hause gefühlt. Die Kinder habe ich schön langsam immer besser und besser kennen gelernt, wir sind Freunde geworden, also nach ein paar Tagen war ich nicht mehr einsam. Die meiste Zeit habe ich im Kinderheim verbracht, ich habe unterrichtet, mich auf meine Stunden vorbereitet, mit den Kleineren gespielt und mit den Schülern aus der Grundschule Mathe und English geübt.

An den Wochenenden hatte ich die Möglichkeit Ausflüge machen zu können und ich muss sagen, dass Kenia ein echt wunderschönes Land ist. Während dieser Zeit habe ich viele interessanten Menschen kennen gelernt, und zweimal war ich auch in der Kirche mit meiner Gastfamilie, wo ich mir anschauen konnte, wie ein Gottesdienst abläuft. Sie singen und tanzen sehr viel nicht nur in den Alltagen aber auch in der Kirche. 

Mit dieser Reise habe ich mir bewiesen, dass ich auf vieles verzichten kann um anderen zu helfen. Es war unglaublich schön zu sehen, dass die Kinder im Waisenhaus kaum etwas haben, aber trotzdem sehr fröhlich sind. Sie kümmern sich um einander und sind erstaunlich selbständig, waschen ihre Kleidungen selbst mit ihren Händen, kochen, und organisieren viele außerschulische Tätigkeiten wie Schauspieler-Klub, Fußball-Turnier, Lerngruppen. Ich habe sehr viel von ihnen gelernt und bekommen, ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, nach Kenia zu fahren. Das war eine schöne Zeit, die ich nie vergessen werde. 

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