Freiwilligenarbeit im Ausland – finde ein Projekt, das zu dir passt
Hier findest du ausgewählte Projektbeispiele für flexible Freiwilligendienste (Einsatzzeit: 2 Wochen - 12 Monate).
Die Übersicht ist ein erster Einstieg. Welche Einsatzmöglichkeit wirklich zu dir passt, klären wir gemeinsam in der persönlichen Beratung.
Ecuador - Freiwilligenarbeit Lateinamerika - Erhalt des tropischen Trockenwaldes
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Umweltschutz, Bau & Infrastruktur, Bildung & Unterrichten, Landwirtschaft & Farming, Tierschutz & Pflege
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Gesamtkosten für 4 Wochen ab: 1828 ,- €
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Gesamtkosten für jede weitere Woche: 115 ,- €<< /div>
Projektbeschreibung
Heute sind nur noch ca. 2% des ursprünglichen tropischen Trockenwaldes vorhanden, was das Klima, Flora und Fauna der Region stark beeinträchtigt. Es handelt sich hierbei um einer der bedrohtesten Wälder der Erde.
Wir versuchen durch Aufklärung über die Wichtigkeit des Regenwaldes und durch die Aufrechterhaltung Teile des Regenwaldes zu retten/zu erhalten. Die aktive Datenaufnahme und wissenschaftliche Studien helfen uns, das Bewusstsein der Bevölkerung zu erweitern und so die Fauna und Flora besser zu schützen. Das Schaffen von neuen Arbeitsplätzen im Bereich Eco-Tourismus, Umweltschutz, Biolandwirtschaft, etc. ist beim Erhalt des tropischen Trockenwaldes ebenfalls ein wichtiger Punkt.
Wegen der Schäden durch das Erdbeben im Jahr 2016 steht bis auf Weiteres der Wiederaufbau der Projektanlagen im Vordergrund. Hilfe ist jederzeit willkommen.
Der Einsatzort:
Ecuador ist eine Republik im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und hat etwa 16 Millionen Einwohner. Die im Andenhochland auf 2850 m gelegene Hauptstadt heißt Quito. Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Staatsgebiet verläuft, wobei sich der Großteil desselben in der südlichen Hemisphäre befindet.
Das Klima Ecuadors ist sehr vielfältig. Geprägt wird das Klima zum einen durch starke regionale Temperaturunterschiede aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen (0 bis über 6000 m). Ecuador gilt als das artenreichste Land der Erde. Grund dafür sind die geologischen Gegebenheiten und die Meeresströmungen. Die Anden trennen das Land in verschiedene Faunenzonen. Zusammen mit Kolumbien ist Ecuador das einzige Land in Südamerika, das auch tropischen Regenwald an der Pazifikküste besitzt.
Stellenbeschreibung
Die Mithilfe in der Reserva ist ein Allround-Job. Vom Füttern der Tiere (vier Hunde, sechs Hühner und ein Esel), über Unterhaltsarbeiten rund um den Wohnbereich und auf dem Wanderpfad, Englisch-Unterricht in der kleinen Schule des Viertels, Arbeiten mit den Kindern vom Eco-Club, Mithilfe im Hostal und in der Cafetería, Sammeln von Samen einheimischer Bäume, Arbeiten im Gewächshaus, Pflanzen von Bäumen, Mithilfe am Biomarkt, Mithilfe bei den Touren, etc. Mit jeder noch so kleinen Hilfe unterstützten die Freiwilligen den Erhalt des tropischen Trockenwaldes.
Wer an einem vielseitigen Freiwilligeneinsatz interessiert ist mit der Möglichkeit, in vielen verschiedenen Bereichen mitzuarbeiten, der ist bei uns genau richtig :-)
Einsatzort
Einsatzbedingungen
Mögliche Einsatzdauer: 2-4 Wochen, 5-7 Wochen, 2-3 Monate, 4-6 Monate
Arbeitstage: Montag-Freitag
Arbeitszeiten: ca. 6 Stunden am Tag
Unterbringung: Wohngemeinschaft
Verpflegung: 3 Mahlzeiten / lokale Kost
Sonstige Leistungen
Flughafentransfer im Einsatzland: Flughafentransfer bei An-und Abreise
Orientierungsprogramm: 1-tägiges Orientierungsprogramm nach Ankunft
Betreuung vor Ort: Intensive Betreuung durch einen Mitarbeiter des Projektes
Zusätzliche Informationen
Das Klima an der Küste ist heiß und feucht. Die Regenzeit geht von Januar bis April.
Diese Sachen solltest du mitbringen:
- Gummistiefel (nur in der Regenzeit)
- Regenjacke (nur in der Regenzeit)
- Insektenschutzmittel
- Sonnencreme
- Langärmlige Shirts und T-Shirts
- Hosen, die schnell trocknen
- (Fleece-)Pullover
- Taschenlampe
Die Unterbringung erfolgt in einer Wohngemeinschaft oder Gastfamilie.
Anforderungen an den Bewerber
Mindestalter: 21 Jahre
Benötigte Sprachkenntnisse: Englisch, Spanisch Grundkenntnisse
Berufliche Fähigkeiten: nicht notwendig
Sonstige Anforderungen: -
Bewerbungsfristen: 6 Wochen vor Einsatzbeginn
Preise/Leistung
Kosten für den Freiwilligen*
| Einsatzdauer | Gesamtkosten> | *Projektkostenbeteiligung | *Entsendungskosten |
|---|---|---|---|
| 2 Wochen: | 1630 € | 180 € | 1450 € |
| 4 Wochen: | 1828 € | 378 € | 1450 € |
| jede weitere Woche: | 115 € | 90 € | 25 € |
| 2 Monate: | 2288 € | 738 € | 1550 € |
| 3 Monate: | 2748 € | 1098 € | 1650 € |
| jeder weitere Monat: | 460 € | 360 € | 100 € |
| *Die angegebenen Kosten können sich durch Wechselkursschwankungen noch geringfügig ändern. Nach der Einreichung deiner Bewerbung erhältst du die definitiven Kosten. | |||
| Die Gesamtkosten setzen sich wie folgt zusammen | |||
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Wir möchten dir größtmögliche Kostentransparenz bieten. Deshalb unterscheiden wir klar zwischen den Welt-Sicht Beratungs- und Vermittlungskosten und der Projektkostenbeteiligung. Die Welt-Sicht Beratungs- und Vermittlungskosten decken unsere Arbeit vor und während deines Einsatzes ab. Die Projektkostenbeteiligung zahlst du direkt im Einsatzland an die jeweilige Partnerorganisation. So siehst du transparent, welcher Anteil an Welt-Sicht geht und welcher Anteil direkt vor Ort eingesetzt wird. Hinweis: Unter bestimmten Voraussetzungen kann es möglich sein, während eines Freiwilligendienstes weiterhin Kindergeld zu erhalten. Ob dies in deinem Fall möglich ist, hängt von deiner persönlichen Situation und den jeweils aktuellen Regelungen ab. Bitte informiere dich dazu rechtzeitig bei der zuständigen Familienkasse. Weitere Hinweise findest du >...hier... |
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Leistungen von Welt-Sicht
✔ Sorgfältige Auswahl unserer Projekte und Partnerorganisationen im Ausland
✔ Prüfung unserer Projekte anhand eigener Qualitätsstandards und eines Welt-Sicht Qualitäts-Handbuchs
✔ Persönliche Unterstützung bei der Auswahl eines Projektes, das zu deinen Fähigkeiten, Erwartungen und Möglichkeiten passt
✔ Vermittlung und Abstimmung mit der jeweiligen Partnerorganisation im Einsatzland
✔ Individuelle Beratung und Begleitung vor, während und nach deinem Freiwilligendienst
✔ Unterstützung bei den wichtigsten Vorbereitungen vor der Ausreise
✔ Informationen zu Visum, Einreise, Flugbuchung und Reiseplanung
✔ Hinweise zu Sicherheit, Kultur, Verhalten vor Ort und realistischen Erwartungen an deinen Einsatz
✔ Tipps rund um das Thema Auslandsreiseversicherungsschutz, inklusive konkreter Hinweise zu wichtigen Komponenten wie Kranken-, Unfall-, Rücktransport- und Haftpflichtversicherung
✔ Aushändigung einer Infomappe mit wichtigen Informationen rund um dein Projekt und dein Einsatzland
✔ Ausstellung einer Bescheinigung über deinen Freiwilligendienst nach Beendigung deines Einsatzes
✔ Vorbereitungsseminare unseres qualifizierten Pädagogen-Teams, sofern verfügbar und gegen Aufpreis
Zusätzlich erhältst du Zugang zum Welt-Sicht Online-Infocenter
Du erhältst von uns per E-Mail einen individuellen Zugang zu unserem Welt-Sicht Online-Infocenter. Dort hinterlegen wir wichtige Informationen zu deinem Projekt und deinem Einsatzland, damit du dich gut und strukturiert auf deinen Freiwilligendienst vorbereiten kannst, z.B.:
✔ To-Do-Liste zur Vorbereitung deines Freiwilligendienstes
✔ Kontaktdaten deiner Partnerorganisation
✔ Download-Bereich mit wichtigen Dokumenten und Informationsmaterialien, z.B. Qualitäts-Handbuch und Hinweise zum Krisenmanagement
✔ Online-Formulare, z.B. für Flughafenabholung, Ankunfts- und Rückkehrbestätigung, Erfahrungsbericht und Evaluation
✔ Wichtige Informationen zu Impfempfehlungen, Reise- und Sicherheitshinweisen, Klima, Visum, Zahlungsverkehr und Verhalten im Einsatzland
✔ Hinweise zur Flugbuchung
✔ Hinweise zum Reisegepäck
✔ Links zu wichtigen Webseiten und weiteren Informationsquellen
✔ und vieles mehr...
Leistungen unserer Projektpartner
✔ Unterkunft (gemäß Projektinfos)
✔ Verpflegung (gemäß Projektinfos)
✔ Flughafentransfer im Einsatzland
✔ Intensive Betreuung vor Ort
✔ Notruftelefon (24/7)
✔ Unterstützung bei der Besorgung von SIM-Karten fürs Handy
✔ Orientierungsprogramm zu Beginn des Einsatzes
✔ Einhaltung des von Welt-Sicht geforderten Qualitätsstandards
✔ weitere Leistungen (gemäß Projektinfos)
Nicht in den Leistungen enthalten sind
- Flug- und Reisekosten
- Auslandsreiseversicherungen
- Visagebühren und Impfkosten
- Taschengeld / Geld für private Unternehmungen (falls nicht anders vermerkt)
- Sonstiges
>>>zum Projektfinder<<<
Bilder und Links von unseren Projektpartnern
Erfahrungsberichte
Es ist 5 Uhr morgens als ich vom Dach des Elefantenstalls aus beobachte, wie die Sonne über den Reisfeldern aufgeht. Elefantendame Poojakali und Krishna, der Mahout, machen sich gerade auf den Weg zur ersten Safaritour in den Dschungel. Ich genieße noch etwas die laue Morgenluft und gehe dann duschen. Meine kleine Gastschwester plärrt schon über den Hof: „Lindaaaa! Morgen!!“ Sie kennt das Wort, denn ihr Vater Siri, der Hotelbesitzer spricht fließend Deutsch.
Um 6 Uhr muss ich in der Community School, gleich hinter der Bücherei sein. Einige Kinder aus dem Dorf versammeln sich hier jeden Morgen um gemeinsam zu lernen. Heute steht Geschichte auf meinem Stundenplan. Ich habe mich für Hannibals Alpenüberquerung und die Punischen Kriege entschieden. Das gefällt allen gut, am liebsten mögen meine Schüler Geschichte und Religion. Am Ende der Stunde wiederholen wir den Stoff mit verschiedenen Spielen. Alle haben echt gut aufgepasst. Wir machen jeden Tag etwas anderes, was mir gerade einfällt. Luthers Thesen, die Märchen der Brüder Grimm, das Sonnensystem, Newtons Gesetze, auf Deutsch nach dem Weg fragen oder Lieder singen - bei allem sind sie begeistert dabei.
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Mein Name ist Sabrina und ich bin 18 Jahre alt. Nach meinem Abitur in diesem Jahr habe ich mich für das Projekt Elefantenpflege in Nepal bei der Organisation Welt-Sicht beworben. Anfangs nach meiner Ankunft am Flughafen, wurde ich von meiner Gastfamilie in Kathmandu herzlichst begrüßt und aufgenommen, bei der ich dann kurz vor meinem Heimflug auch noch einmal übernachten konnte. Am nächsten Tag hat unser Gastvater mir und zwei anderen Freiwilligen, die auch bei ihm gewohnt haben, die komplette Stadt gezeigt.
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Aufgeregt ging es los nach Nepal. Ich hatte zwar bereits schon einmal ein Auslandsjahr hinter mir, aber jedes Mal ist doch noch ein bischen Spannung mit dabei. Der Flug an sich ging relativ schnell von Statten. Zu beachten ist, dass man unbedingt ein Passfoto für das Visum mit nimmt. Man kann das zwar vor Ort machen, aber die 260 NPR kann man sich dann doch sparen. Wie versprochen wurde ich von der Organisation vor Ort abgeholt. Relativ einfach zu sehen, da die alle direkt gegenüber stehen, wenn man raus kommt. In Kathmandu hatte ich zwei nette Tage mit guter nepalischer Hausmannskost, einer Stadtrundführung ( Achtung man muss die Eintritte alle komplett selber bezahlen ca. 2000 NPR) und sogar einen Yogaschnupperkurs. Wer das noch nie gemacht hat und skeptisch ist, sollte das unbedingt mal in Nepal gemacht haben. Ich fand es sehr toll und amüsant, obwohl ich das in Deutschland auch nicht so mag.
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Nach einem sehr langen Flug landete ich an 1 September mit Verspätung in Tamale (Ghana). Von dort wurde ich von meinem Betreuer abgeholt. Er fuhr mich in meine Gastfamilie, wo mein Gastvater schon auf mich wartete. Alle freuten sich, mich zu sehen. Und ich wurde sehr herzlich in die Gastfamilie aufgenommen.
In den ersten 3 Tagen lernte ich Tamale kennen. Mein Betreuer zeigte mir alles in der Stadt. Am Freitag Morgen brachte mich mein Betreuer ins Kinderheim. Meine erste Aufgabe war es, eines der Kinder aus dem Bett zu holen. Das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, da das Kind Angst vor mir hatte und immer auf die andere Seite des Bettes lief, sodass ich es nur mit Mühe aus dem Bett bekam. Als ich das Kind dann auf dem Arm hatte, bemerkte es, dass es gar nicht schlimm ist von mir aus dem Bett gehobenen zu werden. Jetzt freut es sich jeden Tag, wenn ich komme.
Weiter LesenIm Landeanflug auf Lomé haben wir noch etwas Licht und man kann einen kleinen Eindruck von der Landschaft gewinnen, auch wenn man diesen dann nur schwer verarbeiten kann. Es ist erst mal einfach anders (man erkennt die Lehmstraßen und die kleinen Dörfer), aber dann ebenso beeindruckend. Ich merke zum ersten mal, dass ich doch ganz wo anders ist. Genau das ist es, wofür ich mich entschieden habe, ein halbes Jahr Freiwilligendienst in Kpalimé, Togo. Dort werde ich mich in Schulen als Lehrer versuchen, kurz nach dem Abitur könnte das noch klappen.
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